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Donnerstag, 12. April 2018

Das Raunen der Flammen - Rezension

Das Raunen der Flammen
von Helena Gäßler


Klappentext:
"Ein Held ist wie ein Funken Hoffnung in der Dunkelheit … Seien wir mal ehrlich. In der Realität erlöschen Funken ganz, ganz schnell."
Das Grauen lauert zwischen den fahlen Stämmen des Düsterwalds, drängt aus seinen dunklen Tiefen hervor ins Licht. Nichts scheint die Scharen von Ungeheuern stoppen zu können. Verzweifelt klammern sich die Menschen an ihre letzte Hoffnung: Uralte Lieder und Legenden wispern von einer Heldin, strahlend wie eine Flamme …
Anscheinend muss bei der Überlieferung irgendetwas schiefgelaufen sein. Denn warum sonst sollte die Wahl ausgerechnet auf mich fallen? Ja genau, auf mich, Zoraya, großartig im Schafe hüten, aber absolut hoffnungslos im Monster töten. Beste Voraussetzungen, um in einem Kampf gegen Riesenratten und pferdegroße Heuschrecken nicht als Futter zu enden.
Bleibt nur die Frage, ob es keinen anderen Weg gibt, als sich den Spielregeln der Mächtigen zu fügen. Denn wer sagt eigentlich, dass man seiner Bestimmung folgen muss?


***

Mit diesem Buch ist der Autorin ein ganz außergewöhnliches Debüt gelungen.
Mit dem ungewöhnlichen Setting und den vielen liebevoll ausgearbeiteten Details hat sie die Messlatte für das nächste Buch sehr hoch gelegt.

Eine Geschichte, die von Heimat, Liebe, Mut, Rache und Verrat handelt.

Vom Erwachsen werden, von Geradlinigkeit und Treue.
Die von den kleinen Dingen berichtet, die einem passieren, wenn man Langeweile hat, oder wenn einem das Herz bis zum Hals schlägt.
Kurzum, eine Geschichte, die alles hat, was man von einer guten Heldengeschichte erhoffen kann.

Ganz besonders und ungewöhnlich ist die Erzählform. Zoraya erzählt uns die Geschichte nämlich selbst. Aber nicht so wie wir es kennen, als gewöhnliche Ich-Perspektive. Nein, sie erzählt sie uns, als ob wir mit ihr am Lagerfeuer sitzen würden und sie daran zurückdenken würde.
Ein genialer Kunstgriff. Dadurch ist in die Erzählung so viel mehr von Zorayas Persönlichkeit verwoben und sie bringt uns mit ihrem Humor immer wieder zum Lachen.

Fazit:
Ein ganz außergewöhnliches Buch, das mit ungewöhnlichen Stilmitteln den Leser in seinen Bann zieht. Dabei ist die Geschichte tiefgründig und verbindet geschickt einen "frechen" Schreibstil mit feinen Untertönen. Bis zum Schluss gibt es kein klares Schwarz und Weiß. Die Zwischentöne lassen sich nicht so einfach zuordnen. Zoraya gelingt es aber durch ihre Geradlinigkeit das Bestmögliche aus der Situation zu machen.


Ihr solltet Euch übrigens das Autorenportrait von Helena Gäßler druchlesen, das ist urkomisch und genauso ungewöhnlich wie das Buch!

***
Ich verlinke!

Titel: Das Raunen der Flammen

Autor: Helena Gäßler
Seiten: 320
Verlag: Drachenmondverlag

ISBN: 978-3959917711

Bewertung: 5 von 5 Sternen


***
Lesetagebuch


Kommentare:

  1. Die Rezension finde ich sehr gut! :-D Das Buch fällt mir oft ins Auge und bis jetzt wusste ich nicht recht, worum es geht. Ich mag düstere Storys und junge Protagonisten finde ich auch in Ordnung. lg Nadine

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    1. Dankeschön :)

      Lies es, Du wirst nicht enttäuscht sein!

      LG Agnes

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