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Mittwoch, 3. Januar 2018

Familie Olivers Weihnachtsgeschichte - Rezension

Familie Olivers Weihnachtsgeschichte
von D. B. Granzow


Klappentext:
Dieses Weihnachtsfest wird unvergesslich

Die sechs Geschwister der Familie Oliver kommen zusammen, um in ihrem Elternhaus Weihnachten zu feiern. Zum ersten Mal seit vier Jahren leben alle wie früher unter einem Dach. Doch während die Feiertage immer näher rücken, geraten Joe, Chris, Macie, Kate, Jil und Lewis zunehmend aneinander.

Mit bitterbösem Charme und einer ordentlichen Portion Witz versuchen sie gemeinsam das wohl schwierigste Kapitel in ihrem Leben zu bewältigen: den bevorstehenden Verkauf des geliebten Elternhauses.
Ein letztes, harmonisches Weihnachtsfest war der Plan wären da nicht die ungelösten Konflikte zwischen den Geschwistern ...


***
Eine sehr tiefgründige Geschichte, die durch extrem feinfühlige Beobachtungen besticht. Es hat mir total imponiert, wie die gleichen Beobachtungen in verschiedenen Szenen immer wieder neu beleuchtet werden. Als Beispiel sei der Straßenmusiker genannt, dem die eine Schwester kurz zuhört, dem ein Bruder reichlich Geld in den Hut wirft und der mit dem Geld dann seiner Familie ein schönes Weihnachtsfest beschert.
Solche Details findet man in diesem Buch durchwegs. Da es sechs Geschwister sind, bleibt genug Raum, um in dem eng gesteckten Rahmen, in dem sich die Handlung bewegt, immer wieder unterschiedliche Blickwinkel wahrzunehmen.
Genau diese feinen Untertöne machen für mich die wahre Faszination dieses Romans aus.

Und genau diese dann am Schluss fehlende bzw. nicht mehr harmonierenden Feinheiten, haben dem Buch am Ende die fünf Sterne gekostet.
Ich kann da leider ohne zu spoilern nicht nähern darauf eingehen. Aber es fehlen mir eindeutig eine ganze Menge Erklärungen, die den Plott auflösen und abrunden würden.

ACHTUNG SPOILER!








Ich hätte schon gerne gewusst, wie es dazu kam, dass Jil in der Familie lebt.
WtF soll das mit dem Altersheim??
Er lebt da und keiner verliert ein Wort darüber? Geschweige denn, dass er zu Weihnachten nach Hause geholt wird?
Außerdem ist die Maklerin nicht ganz stimmig.
Warum sagt sie nicht einfach, dass sie sich für das Haus selber interessiert?
Warum kauft sie das Haus, ohne, dass ihr Verlobter es gesehen hat? Dafür veranstaltet sie aber die Aktion mit den angeblichen Interessenten, die das Haus besichtigen.
Und warum zur Hölle, bezahlt sie freiwillig wesentlich mehr für das Haus??
Das ist unlogisch.

So, genug gespoilert. Trotz allem hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letztes vom Herrn Granzow gewesen sein.

***
Ich verlinke, also werbe ich wohl.

Titel: Familie Olivers Weihnachtsgeschichte
Autor: Dirk B. Granzow
Seiten: 200
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3959912402

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Vier Sterne trotz der ungeklärten Andeutungen, weil mich der Schreibstil und die Feinfühligkeit absolut überzeugt haben.

***

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