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Sonntag, 3. Dezember 2017

Fremder Himmel - Rezension

Fremder Himmel
von Dennis Frey


Klappentext:
»Mein Held«, hauchte sie. Und genau das war er. Ihr Held. Zähne blitzten weiß
auf, als er ihr zulächelte.

Mona, eine junge Autorin, hat gerade zum ersten Mal ein Manuskript beendet. Um das volle Potenzial ihrer Fantasy-Welt Kaemnor zu entfalten, trifft sie sich mit dem Lektor Bragi, der ihr helfen möchte und im Ausgleich nur ein Versprechen verlangt:
Mona darf nicht aufgeben, bis er es ihr erlaubt.
Sie stimmt zu und findet sich kurz darauf in Kaemnor wieder – der Welt, die sie selbst erschaffen hat. Doch während sie von da an bei jedem Einschlafen zwischen den Welten hin und her springt, muss sie sich eingestehen, dass sie längst keine so gute Autorin ist, wie sie gedacht hat …

***
Genialer Plott!!
Mona landet in Kaemnor und muss feststellen, dass ihre Geschichte doch ziemlich viele Lücken hat. So sind z.Bsp. kurz skizzierte Stadtansichten trist, langweilig und nichtssagend, die Stadtteile, die in ihrem Buch nicht vorkommen aber bunt, vielfältig, detailiert und abwechslungsreich.
Anfangs geschehen auch viele Dinge zu schnell und zu einfach.
So muss sie sich mit ihrer fehlerhaften Welt auseinander setzen und sie versucht händeringend ihr Manuskript zu retten, denn die Geschichte beginnt sich schon bald zu verselbständigen.

Da ihre Protagonisten natürlich auch nicht immer das tun, was sie ihnen angedichtet hat, ist sie in der realen Welt sehr damit beschäftigt, ihre Geschichte auf einen Weg zu bringen, der ihr zusagt und den Kaemnor akzeptiert.
Dabei bekommt sie erschreckend wenig Hilfe von ihrem Lektor. Dafür ist ihr Proffessor für kreatives Schreiben eine unschätzbare Hilfe und sie muss feststellen, dass sie besser schon viel früher auf ihn gehört hätte.

Der Wechsel zwischen den Welten schlaucht natürlich und irgendwann muss sie sich entscheiden, wie das Finale aussehen soll …

Das Ende ist etwas enttäuschend, weil so viele Fragen unbeantwortet bleiben. Aber der Autor schreibt schon an der Fortsetzung, also ist das Ende trotz allem in Ordnung.

Fazit:
Ich habe es sehr genossen Mona auf ihrem Weg zu begleiten. Das Buch kann durchaus als augenzwinkernder Ratgeber für angehende Autoren durchgehen!

Das Cover ist genial. Die Überlagerung der zwei Welten erinnert an René Magritte und ist sehr passend. Auch der Titel ist absolut treffend gewählt.

Für alle, die gerne humorvolle Fantasy lesen, ist das Buch genau richtig!
Ich habe die einzelnen Begleiter Monas sehr lieb gewonnen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

***

Ich verlinke, also mache ich wohl Werbung!
Autor: Dennis Frey
Seiten: 344
ISBN: 978-3959914901

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Ich habe das Buch übrigens in einer autorenbegleiteten Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Wir hatten sehr viel Spaß und ich bedanke mich an dieser Stelle auch noch einmal für das Rezensionseemplar.


***

Bücherbingo mit Nimithil

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