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Sonntag, 27. August 2017

Die Worte der Weißen Königin - Rezension

Die Worte der Weißen Königin
von Antonia Michaelis


Klappentext:
Poetisch und voller Sehnsucht - der neue Roman der "Märchenerzählerin" Niemanden beneidet Lion mehr als die Seeadler, wenn er sie beobachtet, wie sie hoch am Himmel kreisen, so frei und glücklich. Bei ihm zu Hause in dem Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel, auf das man neidisch sein könnte. Immer häufiger verwandelt sein Vater sich im Alkoholrausch in den gewalttätigen schwarzen König, der Lion misshandelt. Als er es nicht mehr aushält, flüchtet Lion in den Wald zu den Adlern. Doch das Leben dort ist hart und immer wieder denkt Lion an die weiße Königin, die alte Frau, die ihm einst so wunderbar vorgelesen hat. Durch sie hat er den Zauber der Worte, ihre Wärme und Kraft entdeckt … Antonia Michaelis erzählt eine tief berührende Geschichte über familiäre Gewalt und die Kraft, sich zu befreien Eine sprachlich brillante Hommage an die Macht der Worte und der Fantasie.

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Wunderschön poetisch und herzzerreißend traurig. Zwischendurch gibt es immer wieder Anklänge an den Kleinen Prinzen und an Astrid Lindgren.
Kleine Kinder sind ja sehr flexibel und verzeihen viel. Aber für mich ist die Geschichte einfach nur überzogen. Es fehlt die Verträumtheit eines „Mio, mein Mío“ oder von „Momo“. Auch dort werden unwahrscheinliche Geschichten erzählt aber bei den genannten ist die Story in eine schwebende Leichtigkeit gepackt, die mir hier fehlt.
Lion nimmt Reißaus vor dem Schwarzen König – so nennt er seinen Vater, wenn er betrunken ist. Er macht sich mit Hilfe von Rikikikikri und Olin auf die Suche nach der Weißen Königin. Dabei trifft er immer wieder auf Leute die ihm helfen wollen und können. Aber in seiner Panik läuft er immer weg und schlägt jede Hilfe aus. Am Ende landet er wieder da wo er angefangen hat, ohne sein Ziel erreicht zu haben.
Im Showdown trifft er wieder auf seinen Vater und muss sich entscheiden, ob er verzeihen kann und will, oder nicht.
In sich ist die Geschichte unheimlich gut aufgebaut. Lion ist total liebevoll und nachvollziehbar gezeichnet. Am meisten beeindruckt hat mich die Unterscheidung zwischen seinem Vater und dem Schwarzen König.
Leider ist die Geschichte aber nicht in meinem Herzen angekommen. Am meisten hat mich die Vermenschlichung von Rikikikikri gestört.

Fazit:
Eine sehr nachdenklich machende Geschichte über Vernachlässigung und Misshandlung.
Über Wut, Aggression und Verzeihen.

***

Autor: Antonia Michaelis
Verlag: Oettinger
Seiten: 272
ISBN: 978-3789142918


Bewertung: 3 von 5 Sternen

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