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Sonntag, 30. April 2017

Mondprinzessin - Rezension

Mondprinzessin
von Ava Reed


Klappentext:

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…


***
Achtung: enthält Spoiler!!!
Die Geschichte fängt richtig gut an und hat mich in ihren Bann gezogen.
Lynn hat es nicht leicht, bleibt aber ein gerader Charakter und lässt sich nicht verbiegen. Das imponiert mir, weil das für so einen jungen Menschen noch schwerer ist, wie für einen Erwachsenen. 

Die Entwicklung, wie sie auf den Mond gelangt ist auch noch nachvollziehbar, aber dann wird die Geschichte leider dünn. 
Das Verhalten ihrer Eltern ist meines Erachtens sehr kühl. Das widerspricht der Aussage weiter vorne im Buch, dass ihr Vater so sehr unter dem Verschwinden der Prinzessin leidet. Außerdem versucht Lynn nicht wirklich etwas über ihr neues Leben herauszufinden. Sie verlässt zum Beispiel nicht ein einziges mal auf eigene Initiative hin den Palast. Sie spricht mit niemanden außerhalb des kleinen Kreises von Menschen, der sie umgibt. Sie versucht noch nicht mal ihren Bruder kennen zu lernen.
Was mich auch sehr negativ berührt, ist die Tatsache, dass sie sich entschließt, das Machtspiel mitzuspielen, dann aber keinen Versuch macht, etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Sie soll mit 18 den Mond regieren, interessiert sich aber kein bisschen dafür, wie das Leben auf dem Mond so ist....

Und dann ist da das Ende. Es lässt mich immer noch ratlos zurück. An sich ist das Ende zwar traurig, aber OK. Allerdings wirkt es sehr überstürzt und holprig. Außerdem passt es irgendwie nicht zu Lynn. Früher im Buch zeigt sie Durchsetzungsvermögen und Witz. Aber die Auswahl als solche, lässt sie ziemlich passiv über sich ergehen.


Alles in allem bin ich von dem Buch eher enttäuscht. Lynn fasziniert mich anfangs durchaus. Aber leider lässt die Geschichte stark nach und wird dann nur, mehr schlecht als recht, zum Abschluss gebracht. Ein- bis zweihundert Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet...
Ein Plus ist der Schreibstil der Autorin. Ich mag zwar eigentlich keine Erzählungen im Präsens, aber das erklärt sich durch das Ende. Ansonsten gefällt mir der sprachliche Ausdruck sehr gut.


Positiv ist das liebevoll gestaltete Cover und die tollen Zeichnungen im Buch.

***

Titel: Mondprinzessin
Autor: Ava Reed
Seiten: 252
ISBN: 978-3959913164
Bewertung: 3 von 5 Sternen (ich hab lange überlegt)

***

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