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Sonntag, 5. März 2017

Wild - Rezension

"Wild"von Lena Klassen

Klappentext:
Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.
Einmal wöchentlich bekommt jeder in „Neustadt“ seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der „Neustadt“ umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

***

Ein sehr tiefgründiger Roman über eine mögliche Zukunft. Wir haben Krankheiten, Armut und Krieg hinter uns gelassen und leben alle in Glückseligkeit - oder nicht?

Wie hoch ist der Preis, den wir für das Glücklichsein bezahlen müssen?

Peas ist eine ganz normale Jugendliche, die im Glücksstrom schwimmt. Als aber eines Tages die Glücksdroge versagt, fällt Pi und einige ihrer Freunde aus dem Strom und müssen lernen mit wilden Gefühlen umzugehen. 
Das ist gar nicht so einfach, sie dürfen sich nichts anmerken lassen, damit sie nicht in der Wildnis ausgesetzt werden. - Doch Orion stellt alles in Frage und will weg. Er will das verordnete Glück nicht zurück. Er hat die Freiheit geschmeckt und ist nicht bereit sich wieder unterzuordnen.

Er plant einen Ausbruch aus Neustadt. 
Da das mit dem "in der Wildnis ausgesetzt werden" nicht alles so zu sein scheint, wie suggeriert wird.

Pi und Orion gelingt die Flucht. Sie müssen sich gegen alle möglichen Gefahren behaupten und finden bei den "Damhirschen" Unterschlupf. 
Anfangs gestaltet sich die neue Freiheit aufregend und positiv für Pi. Nach und nach vermißt sie ihre große Liebe Lucky und ihr Leben in Neustadt aber immer stärker. Als sich die Gelegenheit bietet kehrt sie nach Neustadt zurück und muß lernen, daß es manchmal besser ist zu nehmen was man hat, als unrealistischen Träumen nachzutrauern.

In Neustadt ist für Pi nichts mehr wie vorher und sie erkennt, daß ihre wahre Heimat tatsächlich bei den "Damhirschen" ist.

Was sich anhört wie ein wankelmütige Jugendliche ist tatsächlich ein scharf gezeichnetes Bild von innerer Zerrissenheit. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Unruhe und die geteilte Loyalität von Pi einzufangen. 

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß Pi nicht so einfach mit ihrem neuen Leben klar kommt. Es ist nicht plötzlich alles toll, es bleibt der Schärfe des Verlustes immer unter der Oberfläche spürbar.

Ein wahrlich gelungener erster Band, ich freue mich schon auf den zweiten.
Und wie immer wunderschön gestaltet. Das muß man dem Drachenmondverlag neidlos lassen!
hier ist die Rezension zu "Wach"

***

Titel: Wild
Autor: Lena Klassen
Verlag: Drachenmond-Verlag
Seiten: 381
ISBN: 978-3-931989-79-8

Bewertung: 5 von 5 

***

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