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Sonntag, 5. Februar 2017

Die Sonate des Einhorns - Rezension

Die Sonate des Einhorns
Peter S. Beagle


Klappentext:
Fluchtpunkt der dreizehnjährigen Josephine Angelina, genannt Joey, ist der Musikalienladen des alten Griechen John Papas. Hier st sie Mädchen für alles und erhält im Gegenzug Musikunterricht. Eines Tages taucht Indigo auf, ein Junge, der auf einem wunderschönen Horn spielt. Heimlich folgt Joey den Melodien und überschreitet in einer gewöhnlichen Straße die unsichtbare Grenze zum Märchenland Shei´rah.

Der Satyr Ko wird Joeys Führer durch die wundersame Welt. Hier leben winzige Drachen friedlich neben zweiköpfigen Schlangen und Phönixen. Und natürlich die Einhörner, deren überirdische Musik die Seele von Shei´rah ist. Doch sie leiden an einer seltsamen Krankheit, die sie nach und nach alle erblinden läßt.

Joey würde am liebsten für immer in Shei´rah bleiben und versteht überhaupt nicht, wieso Indigo, der dort als weißes Einhorn lebt, lieber ein Junge in den Straßen von Los Angeles sein möchte. Und auch die Krankheit der Einhörner, die das ganze Gleichgewicht der Welt durcheinander zu bringen droht, scheint damit zu tun zu habe, daß er unbedingt sein Horn verkaufen will. Viele Abenteuer gilt es zu bestehen, bis das Rätsel gelöst ist.

***

Wieder ist es Peter S. Beagle gelungen ein Buch mit leisen Tönen zu Papier zu bringen. Ich kenne von ihm schon "Das letzte Einhorn" und "Zwei Herzen", die alle beide auch Geschichten ohne viel Lärm und Hektik sind.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und auch wenn man sie nur kurz kennen lernt, haben sie einen eigenen Charakter. Besonders gern mochte ich die Bach-Jalla - eine Art Nixe, die Joey zur Schwester des Herzens erwählt. Sie hat so eine fröhliche Art in der Gegenwart zu leben, die mir gut gefallen hat.
Als Joey zum ersten Mal nach Shei´rah kommt, ist sie hin und her gerissen zwischen absoluter Faszination und der Angst, nicht mehr nach Hause zu finden. Aber dann erklären ihre Freunde ihr, daß in ihrer eigenen Welt keine Zeit vergeht und sie genießt ihren Aufenthalt in Shei´rah in vollen Zügen.


Mit Hilfe ihrer Abuelita und eines widerwilligen Indigos nimmt Joey dann die Aufgabe an, ein Heilmittel für die Augenkrankheit der Einhörner zu finden.
Peter S. Beagle versteht es meisterhaft die innere Zerrissenheit von Indigo einzufangen und er zeigt uns einen getriebenen John Papas, der etwas unbedingt haben will, auch wenn er genau weiß, daß es falsch ist.


Ich wünschte mir auch ein Shei´rah, in das ich ab und zu abtauchen könnte.

***

Fazit:
Ein zauberhaftes modernes Märchen.
Zudem ein ausgesprochen schön gestaltetes Buch mit ganz tollen farbigen Illustrationen.

***

Titel: Die Sonate des Einhorns
Autor: John S. Beagle
Verlag: Diana
Seiten: 174
ISBN: 3-8284-0001-9

Bewertung: 5 von 5 Hörnern

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