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Samstag, 25. Februar 2017

Der Marsianer - Rezension

Der Marsianer - Rettet Mark Watney
von Andy Weir



Klappentext:
Ein Mann. Allein. Auf dem Mars.
Bringt ihn zurück!

Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt...

***

Nachdem die Marsmission durch einen starken Sandsturm gezwungen wird die Mission abzubrechen, bleibt Mark Watney durch einen Unfall vermeintlich tot auf dem Mars zurück.

Nach Abflauen des Sturms kommt er wieder zu sich und muß feststellen, daß er alleine auf dem lebensfeindlichen Mars gestrandet ist.
Nun beginnt sein Wettlauf mit der Zeit. Wird er es schaffen, bis zur nächsten Ares-Mission zu überleben und wird er es schaffen, zum Landeplatz der nächsten Mission zu gelangen.

Das alles wird sehr witzig und aktionreich erzählt.
Besonders die Tagebuch/Logbucheinträge von Mark haben mich ein übers andere mal zum Lachen gebracht.

Beispiel:
*
Ein Problem habe ich nicht bedacht: das Wasser.
Nach ein paar Millionen Jahren auf der Marsoberfläche enthält der Staub keinerlei Feuchtigkeit mehr. Dank meines Abschlusses in Botanik bin ich ziemlich sicher, dass Pflanzen zum Wachsen feuchte Erde brauchen.
*

Die Geschichte hat erwartungsgemäß ein paar logische Lücken, bringt einen aber dazu darüber nachzudenken, wie viel ein einzelnes Menschenleben wert ist.
Wie groß darf der finanzielle Aufwand sein - wo ist die Grenze?
Darf ich fünf Menschenleben in Gefahr bringen, um einen Menschen (vielleicht) zu retten.

Ansonsten einfach genial gut geschrieben.
Der Autor hat sich über die technische Seite der Geschichte sehr ausführliche Gedanken gemacht.
Das fand ich sehr interessant zu lesen.
Allerdings kann jemand, der nicht technikaffin ist, oder einfach nicht interessiert, diese Stellen problemlos überlesen, ohne Lücken in der Handlung zu haben.

Genau diesen technischen Teil hätte man übrigens im Film wunderbar umsetzen und erklären können. Stattdessen werden im Film einfach nur die einzelnen Handlungen aneinander gereiht, ohne, daß man eine Erklärung dafür bekommt.
Das finde ich sehr schade, dadurch verliert der Film sehr viel von seinem möglichen Esprit.

Fazit:
Tolles Buch, sehr lesenswert. Hat sehr viel Humor und bietet ein durchaus (meist) logisches Konstrukt, wie die Geschichte hätte passieren können.

Der Film bleibt leider weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und bietet nur ein seichtes Sofakino.

***

Titel: Der Marsianer - Rettet Mark Watney
Autor: Andy Weir
Verlag: Heyne
Seiten: 509
ISBN: 978-3-453-31691-1

Bewertung: 5 von 5 Solarmodulen

***

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