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Donnerstag, 26. Januar 2017

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf - Rezension

Nina McKay



Klappentext:

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine Verhöre-und-Töte-Liste der Verdächtigen erstellt wird:
1.Wölfe töten
2.Hexen töten
3.böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4.böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever ...

*

Eins vorweg:
Das Buch sprüht vor Einfällen. Ich hab manches Mal richtig lachen müssen.

Nur leider bin ich nie wirklich in dem Buch angekommen. Die Figuren bleiben zweidimensional und ohne Tiefgang. Das kann natürlich auch gewollt sein. Schließlich geht es ja um Märchenfiguren, die vielleicht ein einfach gestricktes Leben leben. Aber ich bin nicht warm geworden – mit keiner der Figuren.
Dabei ist die Geschichte vom Ansatz her total vielversprechend. Die Autorin hat die Märchenwelt in die Neuzeit versetzt und läßt die Figuren bloggen, telefonieren und fotografieren was das Zeug hält. Auch der Ablauf ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings werden die einzelnen Abschnitte eher eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, als eine runde Geschichte.


Was auch auffällt, sind die Fehler (z.Bsp. runterbuttern). Ich hoffe, in einer neuen Auflage werden die ausgemerzt. Auch sind für mich Antihelden nicht die Bösewichte in den Geschichten, sondern Helden, die nicht heldenhaft sind. Das wird im Buch mehrfach falsch verwendet.

Hoffentlich ist das beim nächsten Band „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ besser.


Optisch ist das Buch eine Augenweide wie alle Bücher vom Drachenmondverlag, die ich bisher habe.
Nicht nur das Cover ist perfekt durchdesignt, auch innen gibt es viele nette Details.

*

Autor: Nina MacKay
ISBN: 978-3-95991- 989-0
Seiten 343 (nicht 380 wie beim großen Fluß angegeben)

Bewertung: 3 Selfiesticks von 5

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