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Freitag, 16. Mai 2014

Autorenlesung Oliver Buslau

gestern Abend war Oliver Buslau 
mit seinem neuen Bergischen Krimi "Der Bulle von Berg"




das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, 

schließlich kenne ich fast alle Krimis um den Privatdetektiv Rott




sogar mein Mann und meine Kinder wollten mitkommen
(vermutlich waren das die jüngsten Gäste, die Oliver Buslau je in seiner Vorlesung hatte ;) )

kennt Ihr Remigius Rott?
wenn nicht, kann ich Euch die Bücher wirklich empfehlen
Rott erinnert mich immer an Inspektor Columbo
immer irgendwie schlunzig
er bohrt immer wieder nach, bis er Antworten hat
wird von seinem Gegenüber öfter mal nicht ganz ernst genommen
und wirkt gern mal etwas trottelig

im Gegensatz zu Columbo ist er allerdings kein Inspector sondern Privatermittler
und hat somit für seine Fragereien einen wesentlich schwereren Stand, 
weil er ja häufig in Konkurrenz zur Polizei tritt

besonders anziehend sind die Bücher für mich natürlich, weil ich selber im Bergischen Land wohne
ich hab 10 Jahre in Wuppertal gelebt und lebe jetzt schon über 10 Jahre in Wipperfürth
somit haben die Handlungsorte natürlich immer ein besonderes Feeling,
weil ich an vielen dieser Stellen tatsächlich schon gewesen bin

besonders toll fand ich übrigens die Ausgabe von "Flammentod"
dort ist vorne eine Karte abgedruckt, wo die Handlungsorte markiert sind

***

nun also zum Buch "Der Bulle von Berg"
Kurztext vom Buchrücken:

Eine Frau wird tot am Fuß von Schloss Burg aufgefunden – erstochen mit einem Schwert. Während Privatdetektiv Remigius Rott zu ergründen versucht, warum der Täter sein Opfer ausgerechnet mit dieser außergewöhnlichen Mordwaffe getötet hat, erkennt er, dass es um eine sehr alte Rechnung geht – und um die Nibelungensage. Die Rätsel häufen sich, und Rott wird klar: Auch ihm ist der Täter auf den Fersen ...

Ein Fall, der weit in die Geschichte des Bergischen Landes führt, humorvoll und spannend erzählt.

"Da war die Brücke. Der riesige Bogen - ein Schattenriss vor dem milchigen Himmel. Die Rundung hatte etwas von einem gigantische Auge, das ernst auf mich herabblickte. Haus Müngsten lag da wie ein seltsamen Relikt aus uralten Zeiten. Ich stoppte, als ich vor mir auf dem Weg etwas liegen sah. Zuerst erinnerte es mich an ein Stoffbündel. Dann erkannte ich die Gliedmaßen. Und den riesigen dunklen Fleck."

daraus hat Oliver Buslau vorgelesen und uns erzählt, wie manche Ideen entstehen
warum er die Müngstener Brücke lieber bei schlechtem Wetter und Kälte einbauen wollte 
und nicht im Hochsommer
daß es die Schmiede dort wirklich gibt
daß er generell alle Orte die er beschreibt, wirklich besucht hat
und er hat uns eine hochinteressante Theorie über die Nibelungensage erzählt,
laut dieser Theorie spielt die Geschichte zu großen Teilen im Bergischen Land
nachzulesen z. Bsp. hier




der Autor ist humorvoll und ausgesprochen sympathisch
er hat (natürlich) geduldig Bücher signiert 
und Fragen beantwortet
Danke an dieser Stelle noch mal an die Geduld mit unserer Nachwuchsautorin Lea ;)
EDIT: Lea hat jetzt einen Bericht geschrieben :)
wir hatte da doch einige Fragen und er konnte uns ein paar Tipps mit auf den Weg geben
(vielleicht schreibt sie ja mal wieder in ihrem Blog und berichtet uns, wie sie die Lesung erlebt hat)




Fazit, wenn Oliver Buslau das nächste Mal kommt, gehen wir wieder hin - alle

Danke für diesen schönen Abend an den Autor 
und an das Team der Bergischen Buchhandlung

Kommentare:

  1. Hallo Agnes,
    ich habe mir schon einige seiner Bücher auf den Vormerker in meiner Bücherei gesetzt, damit ich auch mal selber lesen kann, wovon du hier schwärmst!
    Liebe Grüße
    Trudi

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  2. Schade - leichter lesbare Schrift wäre für mch eine große Hilfe! Tut mir leid für den sonst lesensweten Blog.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Marie :)

      ich hab jetzt etwas ausprobiert und die Schrift größer gemacht
      ändern möchte ich sie nicht so gerne, weil ich sie schön finde

      vielleicht kann man so besser lesen

      Danke für den Hinweis :))

      Agnes

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    2. Hallo Agnes, herzlichen Dank - klar, jetzt ist es besser! Es lag auch wenige an der Schrift als solcher, sondern mehr am mangelnden Kontrast! Aber so geht's.

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