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Montag, 24. April 2017

Ein ganzes halbes Jahr - Rezension

Ein ganzes halbes Jahr
von Jojo Moyes



Klappentext:
Lou & Will
Lousia Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.


Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

**
-Achtung: enthält Spoiler!

Ich muß zugeben, daß ich dem Buch gegenüber äußerst voreingenommen war. Ich kannte den Film „Ziemlich beste Freunde“ und wußte, daß die Geschichte wirklich so passiert ist. Und dann kommt da eine erfolgreiche Schriftstellerin und klaut sich einfach das Thema, wechselt nur den Freund gegen eine Freundin aus und läßt den Kerl auf seinen Selbstmord hinarbeiten.
Ich habe das Buch wirklich mit einer starken Ablehnung angefangen.
Aber Jojo Moyes hat mich eingefangen. Sie hat die Geschichte zu ihrer eigenen gemacht. Die Figuren handeln nachvollziehbar und zeigen das Dilemma zwischen Selbstbestimmung und Pflicht in verschiedenen Facetten auf. Lous Schwester ist dafür ein gutes Beispiel. Auch Camilla, Wills Mutter, die ja eher gefühlskalt rüber kommt, ist absolut authentisch. Ich möchte als Mutter nie, nie, nie in ihrer Haut stecken und mitansehen müssen, wie mein Kind leidet. Leidet ohne wirkliche Aussicht auf eine Verbesserung der Situation.
Auch Lou hat mich fasziniert. Sie ist eine vielschichtige Persönlichkeit, die etliche male am liebsten alles hinschmeißen würde, sich aber dann dazu durchringt ihr gegebenes Wort zu halten – da haben wir sie wieder, die Pflicht – und dafür emotional einiges in Kauf nehmen muß.
Es ist der Autorin sehr gut gelungen, die feinen Untertöne sichtbar zu machen, die ein so schwieriges Thema erst lesbar machen. Lous guter Wille und Wills Ablehnung schicken den Leser auf eine Achterbahn der Empfindungen.
Als sie nach Mauritio fliegen, hatte ich die irrationale Hoffnung, daß alles gut wird – obwohl ich schon wußte wie das Buch ausgeht – und hab am Ende mit Lou im Zimmer gesessen und geheult.

Bis zum letzten Kapitel habe ich gehofft. Das Ende hat mich dann ratlos zurückgelassen. Ist Liebe nicht genug? Oder ist es gerade die Liebe, die dieses friedliche Ende möglich macht?
Ich weiß es nicht, ich weiß es auch jetzt noch nicht, Tage nachdem ich das Buch beendet habe.

Allerdings muß ich der Autorin Abbitte leisten. Das Buch ist alles andere als ein Abklatsch von „Ziemlich beste Freunde“. - Sorry Jojo.
Im Nachwort erzählt sie auch, daß eine Inspiration für das Buch die Geschichte eines jungen Rugby-Spielers war, der seine Eltern dazu überredet hatte, ihn zu Dignitas zu bringen.

Fazit:
- sehr lesenswert
- bitte unbedingt Taschentücher bereitlegen
- nicht lesen, wenn man danach sofort eine hundertprozentige Leistung abrufen muß,

weil man Zeit braucht um viele der Sequenzen zu verarbeiten

***

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Verlag: Weltbild
Seiten: 560
ISBN: 9783863658731
Bewertung: 5 von 5

***


Dienstag, 11. April 2017

Smiley - PaperPiecing - Probenähen

ich durfte Probenähen - für MALALA

sie hat mal wieder mit PaperPiecing rumgespielt 
und dieses geniale Emoji ist dabei entstanden


man muß allerdings seeehr genau arbeiten, 
sonst treffen sich die Kreuzungspunkte nicht
das ist bei manchen PP-Mustern kein Problem, 
aber hier ist es fatal

durch die vielen kleinen Teilchen, 
wird es schwierig hinterher noch zu "pfuschen"
ich glaube ich habe noch nie so oft aufgetrennt, 
wie bei diesem Smiley

Freitag, 31. März 2017

Water Love - Rezension

"Water Love" 
von Marion Hübinger




Klappentext:

Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

Donnerstag, 30. März 2017

Otherland von Tad Williams

Tad Williams ist einer meiner Lieblingsautoren
er hat einen Hang zum Düsteren 
und zwingt einen über die Schattenseiten unserer Welt nachzudenken

Mittwoch, 15. März 2017

Eve & Adam - Rezension

"Eve & Adam"
von Katherine Applegate und Michael Grant


Klappentext:

Liebe, Freundschaft, Gefühle, Action: der neue Jugendroman der Bestseller-Autoren Michael Grant und Katherine Applegate bei Ravensburger! Kann man die perfekte Liebe erschaffen? Als Tochter aus reichem Haus genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit sich das Mädchen im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traummann am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ – Eve darf alles selbst entscheiden und sich ihre große Liebe basteln. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht ihr ihr Traummann leibhaftig gegenüber


Dienstag, 7. März 2017

Schmetterlinge

es kommt ja hoffentlich bald der Frühling,
auch wenn es hier bei uns im Moment noch nicht sehr danach aussieht
die Schneeglöckchen haben sich aber schon tapfer durchgekämpft


deshalb wollte ich Euch ein kleines Resteverwertungsprojekt zeigen,
das ich im Netz entdeckt habe

Wach - Rezension

"Wach"
von Lena Klassen


Klappentext:

Das Leben im Wald ist voller Risiken und Herausforderungen. Doch auch hier gibt es keine wahre Freiheit, und zwischen heimlichem Verrat und offener Rebellion muss die junge Peas, genannt Pi, herausfinden, was ihr wirklich etwas bedeutet. Dann begegnet sie eines Tages mitten in der Wildnis dem Feind, und alles ändert sich …

»Er stand im Schatten, nicht mehr als zehn Meter entfernt, und nur seine Haare schimmerten wie ein verwaschener heller Fleck in der Nacht.
Eine Weile standen wir nur da, keiner von uns rührte sich, und ich hätte fast glauben können, dass ich mir alles nur einbildete. Dann bewegte sich die Gestalt fort und verschwand in der undurchdringlichen Finsternis.
Was konnte ich gewinnen, wenn ich ihn verriet? Vielleicht meine Entscheidungsfreiheit. Vielleicht mein eigenes Leben, meine Rückkehr zu den Damhirschen, meine Freiheit. Ich hatte Lucky geopfert, den ich geliebt hatte, um frei zu sein. Wie viel würde es mich kosten, einen Feind zu opfern, der mir nichts bedeutete?« 

Die Fortsetzung von "Wild"


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